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Das Problem mit dem Fettverbrennungspuls und der richtige Sport zum Abnehmen

Dieses ist ein Gastartikel von Nicolai Müller (s. unten)

Viele gehen um abzunehmen und Fett zu verbrennen ins Fitness-Studio. Eigentlich eine gute Sache, doch mit langen Einheiten auf dem Laufband bei einem 120er „Fettverbrennungspuls“ wird man nicht viel Fett abbauen und nach einiger Zeit ist man einfach nur frustriert und hat dem Sport abgeschworen, denn „er bringt ja eh nichts“.

Wo liegt jetzt aber das Problem. Denn es ist wahr, dass im Fettverbrennungspuls mehr Fette im Vergleich zu den Kohlenhydrate für die Energiebereitstellung genutzt werden (genauer 40% Kohlenhydrate und 60% Fette) und im Vergleich mit anderen Pulsen ist die Differenz zwischen Fetten und Kohlenhydraten hier am größten.

Das erste Problem liegt aber genau an diesem „im Vergleich zu“. Man muss nämlich zwischen relativer und absoluter Fettverbrennung unterscheiden. Das heißt, dass man im Fettverbrennungspuls ein Verhältnis von 40 zu 60 hat und 100g fett verbrennt. Bei einem Puls von z.B. 160 zwar nur ein Verhältnis von z.B. 50 zu 50 aber 120g Fettverbrennt, denn der Körper muss bei diesem Puls bzw. bei dieser Anstrengung mehr Energie verbrennen.

Das 2. Problem ist genau diese Höhe des Energie Verbrauchs, denn Sie und die damit einhergehende Anstrengung ist das eigentlich entscheidende, ob man durch den Sport abnimmt oder nicht und da steht der 120er Puls nicht so gut da. Denn bei diesem puls muss man sich nicht so Doll anstrengen und verbraucht somit auch weniger Energie.

Und so kommen Wir auch schon zum dritten Problem des Fettverbrennungspulses. Denn das Fett was man während des Sports verbrennt ist nicht das Hüft Gold oder der Bauchspeckt. Sondern in erster Linie das Fett aus der Nahrung und den Muskeln, denn auch in den Muskeln haben wir Fettspeicher die bei Belastung zuerst angezapft werden.

Zusammenfassend kann man sagen dass es beim Sport nicht darauf ankommt wie viel Fett man während des Sports verbrennt, sondern darauf wie viel man an Energie verbrennt damit der Körper nach dem Sport alle Energie aus der Nahrung aufgebraucht hat und dann an den Speck geht.

Was kannst du jetzt aber machen, damit du endlich abnimmst?

Die Lösung sind kleine aber intensive Sporteinheiten, die den ganzen Körper beanspruchen.

Und so brauchst du dann auch nur eine Stunde statt Stunden pro Woche und ins Fitnessstudio musst du auch nicht unbedingt. Vielleicht kommt dir das jetzt ein wenig komisch vor, aber das ist in Studien und tausenden Abnehmerfolgen belegt wie du auch auf unserer Seite nachlesen kannst.

Denn der erste Vorteil ist natürlich, dass du so in kurzer Zeit genau so viel oder sogar mehr Kalorien und somit Fett verbrennen als bei einem Puls von 120 auf dem Crosstrainer. Patrick Grewe, Fitness- und Ernährungs Coach aus Hamburg sagt im Interview mit fit For Fun sogar, dass 4 Minuten Tabata (mehr zu Tabata kannst du hier erfahren)  genau so viel Fettverbrennen wie 1 Stunde Crosstrainer.

Das zweite ist, dass du so deine Muskeln während des Abnehmens erhalten oder vielleicht sogar leicht aufbauen kannst und wie du auf meiner Seite aber noch genauer nachlesen können bleibt so der passive Energie und somit Fettverbrenner namens „Muskel“ , der den ganzen Tag Energie verbraucht erhalten.

Der dritte Vorteil ist, dass durch eine solche Art von Sport der EPOC oder auch Nachbrenn- Effekt wesentlich stärker ausfällt. Und so verbraucht der Körper noch bis zu 38 Stunden nach dem Sport Energie und somit auch Fett, um z.B. Zellen zu reparieren und zu regenerieren.

Für diesen Gastartikel zeichnet sich Nicolai Müller von w8losers.de verantwortlich.

1 Kommentare

  1. Anonymous sagt

    Die Aussage ist absolut nicht richtig. Weder der 120er Puls, noch, dass es ein Verhältniss von 40 zu 60 darstellt. Weiter habe ich nicht gelesen. Gehe aber davon aus, dass es so weitergeht.

    Die Sache ist sehr individuell und muss auch genau so gehandhabt werden. Jemand der viele Carbs durch seine Ernährung zu sich nimmt, kann mit „Fettverbrennungspuls“ nichts anfangen. Bei anderen sieht das vielleicht wieder anders aus.

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