Essen und Trinken, Trends
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Ampelkennzeichnung? Endlich abgelehnt!

Das Europaparlament fegte nach langen Diskussionen die Lebensmittelampel vom Tisch. Die Ampel sollte Fette, Zucker und Salze in Lebensmitteln kenntlich machen.

Zwar war man sich einig, dass die Nährwertangaben auf den Packungen besser erkennbar sein sollen aber eben ohne leuchtend grün-gelb-rote Farbmarkierung.

Angesichts der immer rundlicher werdenden Bevölkerung schlagen die Verbraucherschützer nun Alarm …

Ich meine, die Ablehnung hat auch Vorteile. Die Ampel wäre das Ende traditioneller Qualitätsprodukte.

Die Ampel, das Ende
traditioneller Lebensmittel

Zum Beispiel wohlschmeckender Käse:  Die Verpackung würde kräftig rot leuchten. Zuviel Fett, Salz, Kalorien. Kein Mensch würde den Käse kaufen, man achtet ja auf die Gesundheit, die Ware bleibt liegen.
Das wäre die Stunde der Lebensmittelpanscher!
Analogkäse muss her, alle möglichen „fettarmen“ Ersatzstoffe kommen zu Einsatz, sicher auch aus dem Chemiebaukasten, denn das Zeug soll ja auch noch schmecken.

Das betrifft die meisten Lebensmittel. Verlängern, verwässern, billiges Milcheiweiß und noch billigeres Pflanzenfett. Hauptsache die Ampel leuchtet grün. Dem Genießer dreht sich der Magen um, die Verbraucher werden betrogen. Die Gesundheit wird mindestens ebenso leiden.

Schon jetzt regt man sich ja über die Ersatzstoffe in Schinken und sonstwo auf.

So, Ampel vom Tisch, bewusstes Einkaufen ist gefragt. Genießen inklusive. Was sagt Ihr dazu? Bevorzugt Ihr fettarmen Gummikäse (grün leuchtend) oder wohlschmeckenden Genusskäse (rote Packung)?

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