Psycho
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Der Zimmermädchen-Test

Liebe Leser/innen,
in einem interessanten Test zweier Wissenschaftlerinen der Harvard University in Cambridge wurde einem Teil von 84 Zimmermädchen erzählt, dass ihr Job gesundheitsfördernde Wirkungen mit sich bringt und ihre Tätigkeiten die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde für eine gesunde Lebenserhaltung erfüllt. Die anderen Test-Teilnehmerinnen erhielten diese Informationen nicht.

Die Ergebnisse waren erstaunlich:
Bei den Frauen, die die Infos erhielten, reduzierte sich das Körpergewicht im Vergleich zu ihren Kolleginnen um ca ein Kilogramm, der Blutdruck sank um etwa 10 Prozent und die Körperfettwerte, der Body-Mass-Index (BMI) reduzierten sich deutlich. Auch das Verhältnis von Bauchumfang zu Hüftumfang veränderte sich positiv.
Bei den Frauen, die diese Infos nicht bekamen, waren keinerlei Veränderungen zu verzeichnen.

Es scheint so, dass die Verbindung zwischen der körperlichen Aktivität und gleichzeitig der Glaube an eine postive Wirkung dieser Tätigkeit diese gesundheitlichen Effekte hervorrufen.

Eine positive Einstellung zu einem individuellen Ziel, egal, wie steinig der Weg auch ist, kann die Umsetzung sowie das Durchhaltevermögen maßgeblich unterstützen.

 

Anmerkung: Was waren das für Zimmermädchen, deren Job es ist, für kaum mehr als 1 Euro pro Stunde fast rund um die Uhr durchwühlte Betten abziehen, den Schmutz sich derbe danebenbenehmender Hotelgäste zu beseitigen, sich auch noch oft genug anranzen lassen zu müssen und dann blauäugig glauben, dass ihr Job gesundheitsfördernde Wirkungen hat und ihre Tätigkeiten die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde für eine gesunde Lebenserhaltung erfüllt?

Oder umgkehrt: Positives Denken hilft auch in den miesesten Situationen.

Test: via OpenPR

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