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Körperfettwaagen – wie funktionieren die eigentlich?

Eingetragen von 22. September 2009 – 15:38 4 Kommentare

Während einer bewussten Abnehmphase steigen viele täglich auf die Waage, man (frau) ist neugierig, ob sich die (mühsame) Diät auswirkt. Das Ergebnis kann allerdings überraschend wie frustrierend sein und die Tageslaune entwickelt sich entsprechend.
Ist tägliches Wiegen sinnvoll? Nein. Kleinere Gewichtsveränderungen hängen meist nur mit dem Wasser- und Hormonhaushalt zusammen und ergeben ein falsches Bild. Auch wer sich sinnvoll ernährt und sich viel bewegt, baut Fett ab und Muskeln auf. In diesem Fall ändert sich die Zahl auf der Waage kaum.

Muss nun also eine Körperfettwaage her um ein genaues Ergebnis zu bekommen?
Experten verneinen das. Die Körperfettwaage schickt schwachen Strom über die Fußsohlen in den Körper. Dieser misst den Wassergehalt des Körpers und berechnet daraus dann den Körperfettanteil.

Die Waagen für den Privatgebrauch messen
bei stark Übergewichtigen den Wassergehalt
oft nur bis zu den Knien

Die Waagen für den Privatgebrauch messen nur den Wassergehalt der unteren Körperhälfte, bei stark Übergewichtigen oft nur bis zu den Knien, Das Fett, das sich am Bauch aufhält, entgeht ihnen. Alle Muskelmasse- und Kalorienbedarfsberechnungen basieren also auf Zahlen, die aufgrund des Fettanteils nur der Beine ziemlich ungenau sind. Um den ganzen Körper durch die Fußsohlen zu vermessen, müsste der Strom entsprechend stark sein, dass der Aufenthalt auf so einer Waage nur etwas für ganz Abgebrühte ist.
Außerdem sind die Waagen nur für den medizinischen Gebrauch geeicht, Differenzen um bis zu 15% sind keine Seltenheit.
Bei einer professionellen Bioelektrischen Impedanz Analyse werden zusätzlich Kontakte an an die Handgelenke angelegt, um den ganzen Körper zu erfassen, nur solche Waagen geben ein weitgehend genaues Bild.
Es gibt eigentlich nur eine Waage für den Privatgebrauch, die alle Kriterien für eine exakte Messung erfüllen. Sie misst nicht nur den Körpergesamt-Fettanteil, sondern auch das Fett zwischen den Organen. Außerdem wird der Muskelmasseanteil, der BMI und der Grundumsatz gemessen! Dies wird mit dem Handmobilteil in Kombination mit der Fußplatte gewährleistet.

Diese Waage können Sie sich bei Amazon ansehen und kaufen: Omron Körperfettanalysewaage BF 500

Empfehlenswert für die, die es genau wissen wollen. Aber Achtung, lassen Sie sich nicht zum Sklaven so einer Waage machen…

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4 Kommentare »

  • Hannes sagt:

    Und warum sollte man sich nun nicht täglich wiegen? Wenn ich das Ganze einmal die Woche mache, kann ich doch genauso die “Ausrutscher” haben, und vielleicht hat sich dann das Gewicht laut Waage kaum verändert, obwohl man eigentlich zwei Kilo abgenommen hat – und beginnt nun total zu hungern?
    Meiner Meinung nach ist ein tägliches Wiegen sinnvoll, wenn man genau weiß, wie man die Werte zu interpretieren hat.

    • Hennii sagt:

      @Hannes: Ich finde, dass man sich überhaupt nicht (regelmäßig) wiegen braucht. Das verfälscht, stresst und verunsichert nur. Vielleicht überprüft man seinen Körperzustand öfter mal (mit einem wohlwollenden Blick) im Spiegel und fühlt in sich hinein. Ich denke, dass man damit eine viel realistischere Beurteilung hat.

  • kledy.de sagt:

    Körperfettwaagen – wie funktionieren die?…

    Wie funktionieren Körperfettwaagen und machen sie überhaupt Sinn? Nein, sagen Experten. Sie sind total ungenau und Geräte für den Hausgebrauch vermessen den Körper oft nur bis zu den Knien….

  • Sigi sagt:

    ich habe meine waage rausgeschmissen. Sie hat mich geärgert und unter Druck gesetzt. Seitdem kann ich wesentlich entspannter leben

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Mal so nebenbei abnehmen,

das klingt so, als würde man das Thema Diät nicht ganz ernst nehmen. Gezielt abnehmen, das ist ja nun wirklich kein Kinderspiel, sondern sollte genauestens geplant werden. Schließlich müssen die Kalorien stimmen, wie viele und welche Fette darf ich, was darf ich überhaupt essen und wovon sollte ... hier gehts weiter
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