Was haben die Benzinpreise mit Übergewicht zu tun?

von Hennii am 24. Juli 2010

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Benzinpreise sind ja ständig in der Diskussion und erregen die Gemüter.  Die Umwelt im Auge, machen Spritpreiserhöhungen Sinn, wird doch die Luft weniger belastet. Aber es gibt noch einen anderen interessanten Aspekt:

Eine langfristige Untersuchung (1979-2004) der Washington-Universität, St. Louis hat ergeben, dass eine Preissteigerung von einem Dollar pro Gallone Benzin die Fettleibigkeit der amerikanischen Bevölkerung in drei Jahren um 15 Prozent verringern würde. Die Untersuchung verglich die Entwicklung der Benzinpreise mit ungesunden oder gesunden Verhaltensweisen.

Sinkender Benzinpreis zieht eine Zunahme der Fettleibigkeit nach sich.

Ein höherer Benzinpreis führte dazu, dass die Menschen mehr zu Fuß gingen oder auf das Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel umstiegen, inklusive Fußweg zu den Haltestellen, also vermehrt Kalorien verbrauchen. Außerdem wurde, um Geld zu sparen, mehr selbst gekocht, es wurde also gesünder gegessen. Laut der Untersuchung geht’s aber auch umgekehrt: Sinkende Benzinpreise zieht eine Zunahme der Fettleibigkeit nach sich.
Zur Sanierung des Gesundheitswesens machen hohe Spritpreise also durchaus Sinn.

Dein Kommentar dazu? Neigt Ihr auch dazu, mit dem Auto Brötchen zu holen?


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Wasser ist kostbar

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1 Harald Juli 25, 2010 um 08:19

Das ist mal wieder eine Studie die mehr Geld gekostet hat als sie nützt. Sicher trifft das auf den Einen oder Anderen zu, aber letztendlich ist es eine Einstellung die sich im Kopf entwickelt und nicht im Geldbeutel.
Ich nehme das Fahrrad wenn ich genug Zeit habe und das Wetter paßt, nicht wenn die Geldbörse leer ist.

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2 Mausflaus Juli 25, 2010 um 10:01

das problem ist, dass es gerade in den usa wenig alternativen zum auto gibt. das öffentliche verkehrsnetz ist außer in einigen Großstädten extrem schlecht, es gibt kaum fahrradwege oder wenigstens mit dem rad befahrbare straßen, und oft sind die wege auch zu lang um zu fuß zu gehen – amiland ist etwas größer als die BRD

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3 Harry (Fitness Camp) Juli 29, 2010 um 08:53

Eine schöne Theorie, wenn sie denn funktionieren würde.

Ich glaube nicht, dass ein höherer Benzinpreis den Nordamerikanern (muss man ja dazu sagen ;-) ) zu mehr Bewegung verhilft.

Das einzige, was ich mir in Verbindung mit höheren Benzinpreisen vorstellen kann ist, dass der Absatz an Scootern drastisch zunimmt. Wenn man zum Beispiel sieht, dass in Las Vegas kaum noch jemand zu Fuß geht, fragt man sich schon wohin das alles noch führen soll :-(

Alle Wege, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden können, sollten auch so erledigt werden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln stehe ich ein wenig auf Kriegsfuß. Da ist mir die Unabhängigkeit, die ein Auto bietet – schon aus beruflichen Gründen – bedeutend lieber.

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4 Eva Juli 29, 2010 um 09:39

Es gibt also etwas Positives :) .Ich kann diese Theorie bestätigen. Ich fahre auch aus diesem Grund immer öfter Fahrad und kann auch beobachten, dass ich ein wenig abgenommen habe. Es wäre aber trotzdem besser, wenn die Benzinpreise nicht mehr steigen würden. Man kann nämlich nicht alle Ziele mit einem Fahrrad erreichen.

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