Was haben die Benzinpreise mit Übergewicht zu tun?

Benzinpreise sind ja ständig in der Diskussion und erregen die Gemüter.  Die Umwelt im Auge, machen Spritpreiserhöhungen Sinn, wird doch die Luft weniger belastet. Aber es gibt noch einen anderen interessanten Aspekt:

Eine langfristige Untersuchung (1979-2004) der Washington-Universität, St. Louis hat ergeben, dass eine Preissteigerung von einem Dollar pro Gallone Benzin die Fettleibigkeit der amerikanischen Bevölkerung in drei Jahren um 15 Prozent verringern würde. Die Untersuchung verglich die Entwicklung der Benzinpreise mit ungesunden oder gesunden Verhaltensweisen.

Ein höherer Benzinpreis führte dazu, dass die Menschen mehr zu Fuß gingen oder auf das Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel umstiegen, inklusive Fußweg zu den Haltestellen, also vermehrt Kalorien verbrauchen. Außerdem wurde, um Geld zu sparen, mehr selbst gekocht, es wurde also gesünder gegessen. Laut der Untersuchung geht’s aber auch umgekehrt: Sinkende Benzinpreise zieht eine Zunahme der Fettleibigkeit nach sich.
Zur Sanierung des Gesundheitswesens machen hohe Spritpreise also durchaus Sinn.

Dein Kommentar dazu? Neigt Ihr auch dazu, mit dem Auto Brötchen zu holen?

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