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Rauchen – aus Angst zuzunehmen?

Eingetragen von 1. Oktober 2008 – 21:55 3 Kommentare

Jede fünfte Frau greift zur Zigarette, weil sie Angst hat zuzunehmen. Das Argument der Gewichtszunahme hält auch die meisten Raucherinnen davon ab, das Rauchen aufzugeben. 50 Prozent der Frauen akzeptieren keinerlei Anstieg des Körpergewichts, sollten sie mit dem Rauchen aufhören und, schlimmer noch, viele Frauen fangen das Qualmen überhaupt erst an, um schlank zu bleiben.

Eine Untersuchung zeigt, das gerade Raucherinnen eher unter Essstörungen und Diäten leiden und ein unrealistisches Körperideal favorisieren, welches die Furcht vor einer Gewichtszunahme noch steigert.*
Darauf erstmal eine Zigarette. Mädels, raucht maßvoll weiter aber genießt die Lulle, kein Stressrauchen vor dem Spiegel oder frierend vor der Tür…und gaaanz langsam reduzieren…

Oder wenn Sie das Rauchen sofort aufgeben wollen, nicht gleichzeitig noch eine Hammerdiät durchziehen, das hält kein Mensch durch.

PS.: Starker Anstieg von Lungenkrebs bei Frauen. Durch vermehrten Tabakkonsum steigt auch die Zahl der erkrankten Frauen stetig an. Raucherinnen haben im Vergleich zu Männern zusätzliche Risiken: Sie reagieren deutlich empfindlicher auf Schadstoffbelastungen, sind dadurch anfälliger für Herz-Kreislauferkankungen, chronische Lungenerkrankungen, Osteoporose und negative Beeinflussung von Menstruation und Fruchtbarkeit. (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg)

PPS: Mediziner der Uni Melbourne haben in einer Langzeitstudie festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Depression zu entwickeln, für Raucherinnen, die mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen, doppelt so hoch wie für Nichtraucherinnen ist. Das Ergebnis der Studie ergab, dass 15 % der Raucherinnen im Untersuchungszeitraum Depressionen entwickelten, gegenüber 6,5 % der Nichtraucherinnen. Gerade das Rauchen kann also bei Frauen eine große Rolle bei der Entwicklung psychischer Krankheiten spielen.

Na denn, weg also mit der Qualmerei. Lieber psychisch klar als Modelkörper. (Finde ich)

*Quelle: Psychologie heute 4/08

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