Brokkoli bloß nicht in die Mikrowelle

Brokkoli ist reich an wertvollen Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen wie Carotin, Vitamin B1, B2, Vitamin C, Kalzium, Kalium, Folsäure und Bitterstoffen. Brokkoli stärkt unsere Abwehrkräfte, die Augen, Haut und Nerven, wirkt positiv auf die Verdauung und hilft gegen nervöse Unruhe, stärkt Herz und Kreislauf. Außerdem kurbelt er den Stoffwechsel an.
Alles in allem kurz gesagt:  Megagesund.

Brokkoli verliert in der Mikrowelle fast alle positiven Eigenschaften

Das können Sie aber alles zunichte machen, wenn Sie den Brokkoli in der Mikrowelle garen, denn Wissenschaftler der Universität Murcia in Spanien haben entdeckt, dass die in Brokkoli enthaltenen Flavonoide in der Mikrowelle ihre antioxidativ wirkenden, krankheitsvorbeugenden Eigenschaften zu 97 Prozent verlieren. Beim Kochen im Topf waren es 66 Prozent und bei schonendem Garen in Wasserdampf nur 11 Prozent.

Zubereitungstipp: Zuerst Stiele und Blätter in den Topf geben, etwas später die Köpfe. Ungefähr 15 Minuten lang dämpfen und anschließend als Gemüse, Salat oder als Suppe zubereiten.

Brokkoli nicht zusammen mit Obst oder Gurken lagern. Besonders das Reifegas Ethylen der Äpfel lässt Brokkoli schnell welk werden.
Wenn jemand ein schönes Rezept (natürlich ohne Mikrowelle) mit diesem leckeren Gemüse hat, bitte reintippen in den Kommentarteil…
Quelle: Anne Backer / Mit Gemüse heilen


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1 Kommentare

  1. Fett & Faul

    Also gut. Ich wusste ja, dass die Mikrowellenzubereitung nicht gerade optimal ist, aber dass es so schlimm ist, finde ich schon echt heftig.

    Ich frage mich allerdings, ob es bei allen Gemüsesorten in der Mikrowelle so abläuft?

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