Intervallfasten – Besser als jede Diät!

Was macht Diät halten so verdammt schwierig? – Eigentlich sollte es ja kein Problem sein, mal einige Wochen nur eine reduzierte Menge an Kalorien zu sich zu nehmen, fehlende Kalorien durch Körperfett abdecken zu lassen und bei der Lebensmittelauswahl konsequent zu sein.

Das Problem ist, dass die meisten Diäten immer einen Mangel haben. Einen Mangel wie (Reduktion der Kalorienzahl oder Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel), den man über einen längeren Zeitraum durchhalten muss.
Und wie bei jedem Mangel, wird das Bedürfnis diesen Mangel auszugleichen immer größer, je länger dieser Mangel anhält.
Irgendwann kann man sich dann nicht mehr zurückhalten und man wirft alles über Bord um den Mangel auszugleichen. Frustessen ist angesagt.

Aus und vorbei.
Die ganzen Wochen der Entbehrung umsonst.
Gescheitert.

Anders beim Intervallfasten
Zwar wird auch hier das Prinzip des Mangels genutzt, aber anders – erträglicher.
Das Prinzip ist, dass man Essensphasen mit Phasen an denen man isst kombiniert. Die Fastenphasen sollen dem Körper mehr Kapazitäten zur Regeneration bieten.
Der ganz große Vorteil des Intervallfastens gegenüber den „normalen“ Fasten ist, dass man es lange durchhalten kann, weil das Verzichten nicht so lange dauert. Längstens einen Tag. Oder eben ein paar Stunden.

Das Intervallfasten ist damit eine sehr einfache Möglichkeit um sich gesunder zu fühlen und gleichzeitig auch um abzunehmen.
Viele Studien bescheinigen dem Intervallfasten auch einen möglichen positiven Einfluss auf Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma und Krebs.

Die verschiedenen Varianten des Intervallfastens unterscheiden sich dabei vor allem in der Länge der Essensfenster und Fastenphasen.
Es ist nahezu für jedermann möglich Intervallfasten durchzuführen, zum Beispiel mit:

5:2 Variante: An zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen der Woche fastet man (zum Beispiel Montag und Donnerstag), an den fünf anderen Tagen isst man wie gewohnt. Auch bekannt als 5:2 Diät.

16:8 Variante: Hier verteilt sich die Fastenphase über den Tag. Diese Variante ist nach der 5:2 Diät die beliebteste, denn sie erlaubt es nicht nur täglich zu essen, sondern erleichtert auch die tägliche Planung. Denn über einen Zeitraum von 16 Stunden nimmt man keine Kalorien auf, zum Beispiel von 20 Uhr bis um 12 Uhr mittags. Gegessen wird nur in den verbleibenden 8 Stunden zwischen 12 und 20 Uhr.

10:2 Variante: Ist einfach abwechselnd einen Tag essen und einen Tag nicht essen.

Alle drei Varianten des Intervallfastens sind gut geeignet um Gewicht zu verlieren: Einerseits, weil man über die Woche gesehen ein Kaloriendefizit erreicht und andererseits, weil sie den Fettstoffwechsel aktivieren. Denn wenn man lange nichts isst, gehen irgendwann die Kohlenhydratreserven des Körpers zur Neige. Der Stoffwechsel fängt dann an, vermehrt das eingelagerte Fett als Energiequelle zu nutzen. Man verliert Fett.
Und das ist doch letztlich das was man möchte – oder?

Author: Roby

Bild: Photo by crew.co

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