Gerade lese ich im nahrungsmittel-Blog von der cleveren Idee, den klassischen Einkaufswagen eines Supermarktes zum Fitnessgerät umzurüsten. Während Sie ihn schieben (er ist sehr viel schwerer als gewöhnlich), zeigt er Ihnen unter anderem auf einem Monitor Ihren Kalorienverbrauch. Diese Idee wird gerade in Großbritannien getestet.
Ich befürchte, dass weniger der Kunde davon profitiert, sondern der Supermarkt. Der Kunde, der seine Kalorien dahinschmelzen sieht, wird das vermutlich als Freibrief empfinden, nochmal kräftig in die Regale greifen um seine geliebten aber kalorienhaltigen Lieblingsspeisen ohne Reue in den Einkaufswagen zu packen.
(Ausserdem verbrennt er ja noch auf dem Weg zur Kasse einige Kalorien und die Digitalanzeige wird sehr großzügig sein…)
Würdet Ihr Euren Supermarkt gern als Fitness-Studio missbrauchen?
Übrigens, auch die Herzfrequenz soll auf dem Display zu sehen sein. Für Supermarkt-Flirter ein Wink: Ein kurzer Blick auf das Display und man weiß, ob man bei der gerade kennengelernten Person Chancen hat oder eher nicht…
L: 1281
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Also ich weiß nicht. Ich hab da vielleicht altmodische Ansichten, aber ich halte nicht viel von der Idee. Man kann mit diesem Fitnesswahn auch übertreiben und das ist für mich ein tyisches Beispiel. Und wie schon beschrieben bin ich ebenfalls der Meinung, das die Supermärkte den größeren Nutzen daraus ziehen.
Klar, das ist ne Spielerei. Lockt aber wohl Kunden an, die das einfach mal ausprobieren wollen und wer erstmal im Laden ist, der kauft auch was…
Die Idee, die Herzfrequenz als Signal für Flirt-Erfolg oder -Misserfolg zu nutzen, ist gut.
Die Gefahr, dass Kunden mit den Fitness-Einkaufswagen womöglich mehr und ungesünder einkaufen, bestünde sicher.
Die Kunden wären womöglich stolz darauf, ein paar Kilos abgenommen zu haben und würden glauben, sich zur Belohnung was Ungesundes leisten zu können.
Ich würde einfach mal gerne wissen, wie dieser Fitness-Einkaufswagen in Deutschland ankommen würde. Schade, dass unsere Spar-Mentalität den Einsatz unrentabel macht.