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Marmeladenbrötchen: Ein guter Start in den Tag

Eingetragen von 9. Oktober 2009 – 12:42 4 Kommentare

Dass man morgens nicht ohne Frühstück aus dem Hause gehen sollte, hat sich ja doch rumgesprochen. (Frühstücksmuffel räumen ja nachts den Kühlschrank immer leer). Studien haben auch gezeigt, dass Frühstücker langfristig leichter ihr Wunschgewicht erreichen als Nicht-Frühstücker.

Nun sind Sie ein Süßmäulchen und können von Ihrem Marmeladenbrötchen einfach nicht lassen?

Dann machen Sie sich Ihre Marmelade selbst. Damit können Sie den Tag starten, ohne schlechtes “Oh-gott-marmelade-ist eigentlich-ja-viel-zu-süß Gefühl.

Hier das Rezept einer Fatburner-Marmelade:
(frische oder TK-Beeren sind gute Fatburner)

Für 3 Gläser à etwa 200 g:

500 g schwarze Johannisbeeren, Himbeeren oder Brombeeren (frisch oder tiefgekühlt)
150 g Fruchtzucker
2 EL Zitronensaft
3 TL (7 g) Apfelpektin-Geliermittel (aus dem Reformhaus)
50 g Apfel oder Birnendicksaft

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Frische Beeren abbrausen, abtropfen und verlesen. Tiefgekühlte Beeren etwas antauen lassen. Beeren mit Fruchtzucker und Zitronensaft unter Rühren zum Kochen bringen, etwa 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Den Topf vom Herd nehmen. Das Pektin mit dem Apfel- oder Birnendicksaft vermischen und langsam in die Masse einrühren. Unter Rühren zum Kochen bringen und etwa 1 Minute gut durchkochen lassen.
Die heiße Fruchtmasse sofort in kleine, heiß ausgespülte Gläser füllen und mit Schraubdeckeln gut verschließen. Die Gläser auf den Kopf stellen und die Marmelade in Ruhe gelieren lassen.

Variante: Statt der Beeren Zwetschgen, Aprikosen oder Pfirsiche nehmen.

Tipp: Die Marmelade dunkel und kühl aufbewahren.
Ds angebrochene Glas hält sich Im Kühlschrank 3 bis 4 Wochen.

Man beachte das Verhältnis Frucht/Zucker. Bei gekaufter Marmelade ist es nahezu umgekehrt.

Dazu ein knackiges Vollkornbrötchen (können Sie auch selber backen, eine gute Anleitung finden Sie hier: www.chefkoch.de/rezepte) und der Tag ist dein.

Nun noch ein Brötchen-Trick meiner Oma: Sie hat das Brötchen nicht in 2 Hälften geschnitten, sondern in Scheiben wie ein Brotlaib. Das sättigt (gefühlsmäßig) viel mehr.

Buchtipp:
Glyx-Diät, Marion Grillparzer


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