Das Tagebuch – ein Kummerkiller?

von Hennii · 1 Kommentar

in Buchtipps, Psycho, Tipps

Wer mit seinem Gewicht kämpft und mit seinem Äußeren unzufrieden ist, der sollte seine Gedanken und Gefühle in ein Tagebuch schreiben. Auch sollte man seinen “Kampf” darin schriftlich festhalten. Wer also ein Tagebuch führt, dem geht es nachweislich besser.
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Das haben kalifornische Wissenschaftler in MRT-Untersuchungen vom Gehirn sehen können.
Die übergewichtigen Testpersonen mussten sich “unvorteilhafte” Fotos von sich  ansehen, dann sollten sie ihre Gefühle hemmungslos zuerst in Worte fassen und dann aufschreiben. Sie bekamen dabei allerhand zu hören.
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Die Forscher beobachteten dabei die Aktivität zweier Hirnregionen: den Mandelkern, wo Angst, Wut und Aggressionen zu Hause sind, sowie ein Areal, in dem negative Gefühle abgebaut werden. Sie kamen eindeutig zu dem Schluss, dass gerade das schriftliche Formulieren der persönlichen Problematik und der dazugehörenden negativen Emotionen den Mandelkern besänftigt und das Areal, in dem negative Gefühle eliminiert werden, stark aktiviert. Beste Voraussetzungen, um sein Gewichtsproblem entspannt anzugehen.

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Das gute alte Tagebuch ist also ein Kummerkiller, unsere Omas hatten doch recht…

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L: 1563

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{ 1 Kommentar… lese ihn unten oderschreibe selbst einen }

Christa Herzog

Diese Untersuchung ist interessant. Ja, es hilft besser, etwas aufzuschreiben, um es besser zu verarbeiten. Der Grund dafür liegt wohl darin, dass man sich zuerst Gedanken über die Formulierung machen muss, bevor man es dann niederschreibt. Und schreiben nimmt mehr Zeit in Anspruch als darüber nachzudenken. Das funktioniert gut, wenn man aus irgendeinem Grund wütend ist.

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