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Currywurst muss nicht gleich Currywurst sein …

… sondern kann auch besser schmecken. Die schlichte Currywurst, jahrzehnte war sie in aller Munde, aber ist ihre Zeit jetzt vorbei? Man hat sie ja auch schon ins Museum geschickt, untrügliches Zeichen, dass der Imbissliebhaber sich von ihr abgewendet hat. Und warum? Der Döner hat dieser Straßenspezialität einfach den Rang abgelaufen. Na gut, so ist das eben, alles hat seine Zeit.

Aber was passiert jetzt? Die gute Currywurst lässt sich das anscheinend nicht bieten, denn sie schleicht sich klammheimlich durch die Hintertür die die Hochgastronomie ein. Immer mehr hochpreisige Restaurants bieten sie an, allerdings nicht mit Zutaten aus 10 Liter-Kanistern. Gestylt durch optische Raffinessen und handverlesenen Kräutern und Gewürzen lässt sie auch so manchen dekadenten Austernschlürfer genussvoll die Augen verdrehen.

Wenn Sie selbst ein Currywurst-Fan sind, sie bisher aber nur am Stehimbiss verschlungen haben, dann laden Sie doch mal Ihre Imbissfreunde ein zu einem Edel-Abendessen. Was gibts? Currywurst! Mit diesem Rezept machen Sie sich schnell neue Freunde, da sich anspruchsvolle Gastlichkeit schnell herumspricht.

Hier ein Rezept, das zwar etwas Arbeit macht, aber entsprechend gut schmeckt. Ein Rezept, das durchaus auch Diätcharakter hat, denn Diät bedeutet ja „gesunde Lebensweise“ und nichts ist gesünder, als Spaß am Essen und Kochen zu haben und seine Speisen zu genießen!

Man braucht für 6 Personen:

Für die Currysauce:
1 EL Olivenöl, 1 Dose Tomatenmark (125 g), 2-3 EL Currypulver, 1 EL Cayennepfeffer 250 ml Orangensaft, etwas gekörnte Instantbrühe, 2 Sternanis, Salz, Pfeffer, Zucker

Für die Pommes Frites:
8 große, mehlige Kartoffeln (Ofenkartoffeln) Salz, gutes Frittierfett

Für die Currywürste:
6 große Currywürste vom Fleischer (a 300 g), 2 EL Öl

Currysauce:
Olivenöl im Topf erhitzen, Tomatenmark darin bel mittlerer Hitze kurz anschwitzen. Currypulver und Cayennepfeffer unterrühren und mit Orangensaft ablöschen. Etwas gekörnte Brühe einrühren, Sternanis dazugeben, alles aufkochen.
Nach zwei Minuten herunternehmen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. (Wenn die Sauce zu dick wird, einfach mit etwas Wasser verdünnen).

Pommes Frites:
Kartoffeln waschen und schälen. In ca. 3 cm dicke und 8 cm lange Streifen schneiden. Die Kartoffelstäbchen in kochendem Salzwasser 2-4 Minuten blanchieren, herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Fett auf 175 C erhitzen und die Stäbchen darin frittieren, bis sie goldbraun sind. Herausnehmen, abtropfen lassen und salzen.

Currywürste: Die Currywürste in heißem Öl braten und mit der Sauce und den Pommes frites servieren.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Dieses Rezept ist kreiert worden von Tim Mälzer, der es geschafft hat, simple Klassiker wieder auf Hochglanz zu bringen.

Sein Buch „Born to Cook: Schmeckt nicht – gibts nicht“ ist immer noch ein Bestseller.
Info und Bestellmöglichkeit: Born to Cook: Schmeckt nicht – gibts nicht

Foto: redhorst – fotolia.com

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