Abnehmen mit Nevella?

von Hennii am 31. März 2010

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Seit Oktober 2009 gibt es Nevella, ein Süßungsmittel, dass aus Zucker hergestellt wird. Die Basis dieses Süßstoffes ist Sucralose, etwa 600 mal süßer als Zucker und damit vielleicht eine Alternative zu Stevia, welches immer noch auf die behördlichen Zulassungen wartet.

Sucralose ist sehr kalorienarm, hochkonzentriert und schon seit 2004 in der Europäischen Union zugelassen.

Die Kalorien in Zahlen:
5 g normaler Zucker hat 20,5 Kalorien
5 g Sucralose hat bei gleicher Süße nur 2 Kalorien.

Nevella ist durch die hohe Hitzebeständigkeit vielseitig einsetzbar. Zum täglichen Kochen, Backen und zur Süßspeisenzubereitung.

Der Basisstoff Sucralose ist damit eine ernstzunehmende Alternative zu den synthetischen Süßstoffen und ist für Diabetiker geeignet.
Bis jetzt gibt es noch keine Langzeitstudien, damit sind also gesundheitliche Gefährdungen noch nicht abzuschätzen.

Erste Untersuchungen haben aber ergeben, dass Sucralose appetitfördernd wirkt, damit unterstützt Nevella nur bedingt Diätprogramme und wird eine Herausforderung für alle sein, die gern essen.

Weitere Infos auf der Website nevella.de

Nevella gibt’s im gutsortierten Supermarkt. Ich habe es noch nicht entdeckt, habe aber auch noch nicht gezielt gesucht.
Hat jemand Nevella probiert? kann jemand etwas dazu sagen? Gern kommentieren.


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{ 9 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

1 Mausflaus März 31, 2010 um 15:52

ich seh da irgendwie keinen Vorteil gegenüber normalem Süßstoff; der hat weniger Kalorien und ist günstiger.

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2 Hennii März 31, 2010 um 16:13

@Mausflaus: Süßstoffe sind synthetisch, keiner weiß, mit welchen Auswirkungen. Surcralose ist aus reinem Zucker, ein Naturprodukt.

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3 Mausflaus März 31, 2010 um 17:14

also wenn ich das hier so lese
“Bis jetzt gibt es noch keine Langzeitstudien, damit sind also gesundheitliche Gefährdungen noch nicht abzuschätzen.

Erste Untersuchungen haben aber ergeben, dass Sucralose appetitfördernd wirkt,”

dann hört sich das nicht besser an als süßstoff. süßstoff ist immerhin einigermaßen erforscht, während nevella neu aufm markt ist

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4 Hennii März 31, 2010 um 17:30

@Mausflaus: Ja, das mit den Langzeitstudien ist so eine Sache. ist gesetzlich vorgeschrieben, egal, ob das Zeug nur aus altbewährtem Zucker ist, oder eine Synthetikbombe. Stevia ist auch völlig erforscht und seit Ewigkeiten in anderen Ländern auf dem Markt, trotzdem hierzulande keine Genehmigung. Dagegen wehrt sich die Zuckerindustrie. Synthetische Süßstoffe sind längst nicht erforscht und man hat keine Ahnung, wie das Zeug langfristig wirkt. Zulassung ja oder nein, das bestimmen nicht die Studien, sondern der Markt. Da ist Zucker harmlos, es kommt nur immer auf die Dosierung an. Und bei Nevella als Konzentrat kann man sich leicht in der Menge verschätzen, dann wirkt Sucralose dummerweise appetitfördernd.

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5 Tanja April 1, 2010 um 06:51

Vor Jahren habe ich mich schon gefragt, wann mal jemand auf die Idee kommt Splenda in Europa nachzubauen, da diese Firma bis dato die einzige war, die den Sucralose Süßstoff in allen möglichen Variationen verwendet, aber eben nicht den deutschsprachigen Markt bedient (siehe splenda.com)
Die Nevella Produkte sehen ziemlich so aus wie die splenda.co.uk Produkte. Ich hab mir vor Jahren schon Splenda aus Amerika schicken lassen (ist hervorragend) und auch das englische Splenda probiert. Das englische hat den Nachteil, dass es im Gegensatz zum amerikanischen teilweise ziemlich bitter schmeckt (z.B. die Tabs für den Kaffee usw.). Ich denke es liegt daran, dass Sucralose eben nur als Lebensmittelzusatzstoff in Europa zugelassen ist und nicht als Lebensmittel. Das bedeutet, dass Sucralose alleine, was Splenda im Original ja ist, gar nicht angeboten und verkauft werden dürfte.
Sucralose alleine ist wirkllich super, schmeckt süß, kein Nachgeschmack. Wer mal daran kommt sollte die 1 Gramm Splenda Päckchen ausprobieren. Die werden hin und wieder in ebay angeboten. Muss aber eben das USA Splenda sein, das UK Splenda schmeckt ganz anders :-(

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6 Hennii April 1, 2010 um 08:49

@Tanja: Danke für Deine Infos. Die Amis haben es ja gerne etwas süßer, dabei ist das Sucraloseoriginal in UK entwickelt worden. Meine Frage: Worin besteht bei Sucralose im Zusammenhang mit Lebensmittel/Lebensmittelzusatzstoff der Unterschied? Was kann denn im Nivella, außer Sucralose, noch drin sein, sodass es hier verkauft werden darf?

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7 Tanja April 1, 2010 um 16:00

Ich hatte vorletztes Jahr mal meinen Anwalt gefragt wegen Splenda (hätte ich ja importieren können etc.) und er hat mir wärmstens davon abgeraten. Abgesehen von der deutschen Kennzeichnungspflicht (prost mahlzeit bei 1 Gramm Päckchen) steht eben noch das Lebensmittelzusatzstoff / Lebensmittel Problem. Er konnte nix genaueres dazu sagen, hätte erst noch genau recherchieren müssen. Da hab ich abgewunken (ist ja teuer so nen Anwalt arbeiten zu lassen).
Ich stelle es mir so vor, dass ein Lebensmittelzusatzstoff eben nur als Zusatzstoff in einem Lebensmittel vorhanden sein darf. Zucker z.B. ist ein Lebensmittelzusatzstoff wenn es irgendwo enthalten ist und ein Lebensmittel, wenn Du ein Päckchen reinen Zucker kaufst.
Wenn ich mich richtig entsinne dann war im UK Splenda noch zusätzlich ein Zuckeraustauschstoff drinne. Und dieser ist scheinbar für den extrem bitteren Geschmack zuständig. Bei den Tabs aus dem Spender zieht es einem alles zusammen, da brauch ich lieber nix im Kaffee als so bitteres Zeug… Süßstoff hat ja auch einen üblen Nachgeschmack auf den man stehen muss ;-)

Ich schätz mal Nivella ist ein Nachbau des UK Splenda. Und dass die Firma in Holland sitzt schreit schon wieder zum “gegen deutsches Gesetz” Himmel :-)

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8 Hennii April 1, 2010 um 20:45

@Tanja: Dinge hier einfach den Markt zu bringen, ist in der Tat nicht einfach, es wehren sich die Konkurrenten mit allen Tricks und die Zulassungsbehörden machen da schnell mit. Schnell Prozesse am Hals. Mit den Zusatzstoffen klingt plausibel, hab nicht noch nicht so sehr damit beschäftigt. Was mich wundert: in der Nevella Website heißt es, Ein Teelöffel Nevella ist gleich einem Teelöffel Zucker. Wie kann das sein, wenn doch Sucralose 600 mal süßer als Zucker ist? Da werden doch Streckmittel drin sein, die nicht deklariert werden müssen, daher vermutlich die noch nicht richtig erforschten Nebenwirkungen. Beim suchmaschieneln wird man nicht richtig fündig… Dir ein schönes Osterfest und viel Spaß mit den Ganzjahreseiern vom Metzger. ..Lustig…

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9 oldie August 6, 2010 um 17:06

Also ich bin total begeistert von Nevella, schmeckt wie Zucker, geht zum backen kochen essen wie ganz normaler Zucker. Zu kaufen ist er bei Tengelmann in Bayern. Also das ist ein klasse Zeug.

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