Abnehmen mit Nevella?

von Hennii · 14 Kommentare

in Essen und Trinken, Tipps

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Seit Oktober 2009 gibt es Nevella, ein Süßungsmittel, dass aus Zucker hergestellt wird. Die Basis dieses Süßstoffes ist Sucralose, etwa 600 mal süßer als Zucker und damit vielleicht eine Alternative zu Stevia, welches immer noch auf die behördlichen Zulassungen wartet.

Sucralose ist sehr kalorienarm, hochkonzentriert und schon seit 2004 in der Europäischen Union zugelassen.

Die Kalorien in Zahlen:
5 g normaler Zucker hat 20,5 Kalorien
5 g Sucralose hat bei gleicher Süße nur 2 Kalorien.

Nevella ist durch die hohe Hitzebeständigkeit vielseitig einsetzbar. Zum täglichen Kochen, Backen und zur Süßspeisenzubereitung.

Der Basisstoff Sucralose ist damit eine ernstzunehmende Alternative zu den synthetischen Süßstoffen und ist für Diabetiker geeignet.
Bis jetzt gibt es noch keine Langzeitstudien, damit sind also gesundheitliche Gefährdungen noch nicht abzuschätzen.

Erste Untersuchungen haben aber ergeben, dass Sucralose appetitfördernd wirkt, damit unterstützt Nevella nur bedingt Diätprogramme und wird eine Herausforderung für alle sein, die gern essen.

Weitere Infos auf der Website nevella.com

Nevella gibt’s im gutsortierten Supermarkt. Oder hier bei Amazon: Nevella, kalorienarmer Süßstoff

Hat jemand Nevella probiert? kann jemand etwas dazu sagen? Gern kommentieren.

Auch schon gelesen?

Mal so nebenbei abnehmen,

das klingt so, als würde man das Thema Diät nicht ganz ernst nehmen. Gezielt abnehmen, das ist ja nun wirklich kein Kinderspiel, sondern sollte genauestens geplant werden. Schließlich müssen die Kalorien stimmen, wie viele und welche Fette darf ich, was darf ich überhaupt essen und wovon sollte ... hier gehts weiter

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Mausflaus

ich seh da irgendwie keinen Vorteil gegenüber normalem Süßstoff; der hat weniger Kalorien und ist günstiger.

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Hennii

@Mausflaus: Süßstoffe sind synthetisch, keiner weiß, mit welchen Auswirkungen. Surcralose ist aus reinem Zucker, ein Naturprodukt.

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Lukas Meier

Liebe Hennii,

das ist da wo du dich irrst, es ist zwar aus Zucker gemacht, zu sagn es sei ein Naturprodukt ist ungefähr so zu sagen wie das gehärtetes Fett eines sei.

In der Herstellung wird Chlor zugefügt und damit andere Gruppen ersetzt.

Nun möchte man meinen da Chlor ja auch im Speisesalz ist,kommt der Köper damit zurecht.
Aber so ein ‘einfacher’ Austausch kann aus einem harmlosen Stoff auch ein Gift machen. So wurde z.b. aus dem recht kurz wirkenden Nikotin das schnell abgebaut wird, eine langwirkende Substanz die für Jahre im Boden überdauert, von den Pflanzen aufgenommen wird und auch im Nektar zu finden ist und damit zum Massensterben von Bienen führt.

Es wurde auch lange gesagt das diese Nikotinsäureester völlig harmlos und bienenfreundlich sind und nach wenigen Wochen abgebaut sind….

Nur weil das Ausgangsmaterial natürlich ist, heisst nicht dass der Mensch da nicht was grauenvolles draus machen kann.

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Mausflaus

also wenn ich das hier so lese
“Bis jetzt gibt es noch keine Langzeitstudien, damit sind also gesundheitliche Gefährdungen noch nicht abzuschätzen.

Erste Untersuchungen haben aber ergeben, dass Sucralose appetitfördernd wirkt,”

dann hört sich das nicht besser an als süßstoff. süßstoff ist immerhin einigermaßen erforscht, während nevella neu aufm markt ist

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Hennii

@Mausflaus: Ja, das mit den Langzeitstudien ist so eine Sache. ist gesetzlich vorgeschrieben, egal, ob das Zeug nur aus altbewährtem Zucker ist, oder eine Synthetikbombe. Stevia ist auch völlig erforscht und seit Ewigkeiten in anderen Ländern auf dem Markt, trotzdem hierzulande keine Genehmigung. Dagegen wehrt sich die Zuckerindustrie. Synthetische Süßstoffe sind längst nicht erforscht und man hat keine Ahnung, wie das Zeug langfristig wirkt. Zulassung ja oder nein, das bestimmen nicht die Studien, sondern der Markt. Da ist Zucker harmlos, es kommt nur immer auf die Dosierung an. Und bei Nevella als Konzentrat kann man sich leicht in der Menge verschätzen, dann wirkt Sucralose dummerweise appetitfördernd.

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Tanja

Vor Jahren habe ich mich schon gefragt, wann mal jemand auf die Idee kommt Splenda in Europa nachzubauen, da diese Firma bis dato die einzige war, die den Sucralose Süßstoff in allen möglichen Variationen verwendet, aber eben nicht den deutschsprachigen Markt bedient (siehe splenda.com)
Die Nevella Produkte sehen ziemlich so aus wie die splenda.co.uk Produkte. Ich hab mir vor Jahren schon Splenda aus Amerika schicken lassen (ist hervorragend) und auch das englische Splenda probiert. Das englische hat den Nachteil, dass es im Gegensatz zum amerikanischen teilweise ziemlich bitter schmeckt (z.B. die Tabs für den Kaffee usw.). Ich denke es liegt daran, dass Sucralose eben nur als Lebensmittelzusatzstoff in Europa zugelassen ist und nicht als Lebensmittel. Das bedeutet, dass Sucralose alleine, was Splenda im Original ja ist, gar nicht angeboten und verkauft werden dürfte.
Sucralose alleine ist wirkllich super, schmeckt süß, kein Nachgeschmack. Wer mal daran kommt sollte die 1 Gramm Splenda Päckchen ausprobieren. Die werden hin und wieder in ebay angeboten. Muss aber eben das USA Splenda sein, das UK Splenda schmeckt ganz anders :-(

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Hennii

@Tanja: Danke für Deine Infos. Die Amis haben es ja gerne etwas süßer, dabei ist das Sucraloseoriginal in UK entwickelt worden. Meine Frage: Worin besteht bei Sucralose im Zusammenhang mit Lebensmittel/Lebensmittelzusatzstoff der Unterschied? Was kann denn im Nivella, außer Sucralose, noch drin sein, sodass es hier verkauft werden darf?

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Tanja

Ich hatte vorletztes Jahr mal meinen Anwalt gefragt wegen Splenda (hätte ich ja importieren können etc.) und er hat mir wärmstens davon abgeraten. Abgesehen von der deutschen Kennzeichnungspflicht (prost mahlzeit bei 1 Gramm Päckchen) steht eben noch das Lebensmittelzusatzstoff / Lebensmittel Problem. Er konnte nix genaueres dazu sagen, hätte erst noch genau recherchieren müssen. Da hab ich abgewunken (ist ja teuer so nen Anwalt arbeiten zu lassen).
Ich stelle es mir so vor, dass ein Lebensmittelzusatzstoff eben nur als Zusatzstoff in einem Lebensmittel vorhanden sein darf. Zucker z.B. ist ein Lebensmittelzusatzstoff wenn es irgendwo enthalten ist und ein Lebensmittel, wenn Du ein Päckchen reinen Zucker kaufst.
Wenn ich mich richtig entsinne dann war im UK Splenda noch zusätzlich ein Zuckeraustauschstoff drinne. Und dieser ist scheinbar für den extrem bitteren Geschmack zuständig. Bei den Tabs aus dem Spender zieht es einem alles zusammen, da brauch ich lieber nix im Kaffee als so bitteres Zeug… Süßstoff hat ja auch einen üblen Nachgeschmack auf den man stehen muss ;-)

Ich schätz mal Nivella ist ein Nachbau des UK Splenda. Und dass die Firma in Holland sitzt schreit schon wieder zum “gegen deutsches Gesetz” Himmel :-)

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Hennii

@Tanja: Dinge hier einfach den Markt zu bringen, ist in der Tat nicht einfach, es wehren sich die Konkurrenten mit allen Tricks und die Zulassungsbehörden machen da schnell mit. Schnell Prozesse am Hals. Mit den Zusatzstoffen klingt plausibel, hab nicht noch nicht so sehr damit beschäftigt. Was mich wundert: in der Nevella Website heißt es, Ein Teelöffel Nevella ist gleich einem Teelöffel Zucker. Wie kann das sein, wenn doch Sucralose 600 mal süßer als Zucker ist? Da werden doch Streckmittel drin sein, die nicht deklariert werden müssen, daher vermutlich die noch nicht richtig erforschten Nebenwirkungen. Beim suchmaschieneln wird man nicht richtig fündig… Dir ein schönes Osterfest und viel Spaß mit den Ganzjahreseiern vom Metzger. ..Lustig…

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oldie

Also ich bin total begeistert von Nevella, schmeckt wie Zucker, geht zum backen kochen essen wie ganz normaler Zucker. Zu kaufen ist er bei Tengelmann in Bayern. Also das ist ein klasse Zeug.

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Lukas Meier

Da der Stoff sich in der Umwelt anreichert und erst nach circa 5-8 Jahren abgebaut ist und der Stoff erst seit einigen Jahren überhaupt bekannt ist, finde ich es unverantwortlich dieses Mittel jetzt schon so frei verwenden zu können.

Es wird immer erst gesagt es sei harmlos,dann nach etlichen Jahrzehnten wenn beim Menschen Langzeiterscheinungen auftreten und man dann halt dünn ist aber Nierenschäden hat bzw die Leber eine Hepatitis entwickelt, dann wird schnell zurückgereudert.

Aspartam war ja auch mal als Kampfstoff entwickelt worden, entstand aus zwei völlig harmlosen Aminosäuren die der Mensch sogar braucht, aber zusammen und ein wenig chemisch verändert wollte das Militär diese Substanz benutzen um damit das Wasser des Feindes zu vergiften und beim Feind Gehirnödeme und Nierenausfall zu verursachen.

Dummerweise schmeckte das Zeug so unglaublich, schrecklich, grausam süß dass es damit klar schmeckbar und nutzlos war…aber da es süß war verwendete man den früheren chemischen Kampfstoff halt als Süßungsmittel.

Angeblich sei es ja harmlos, so wie chemische Spritzmittel ja auch harmlos sind …wie das aber ist wenn man sie jahrelang in Minidosen zu sich nimmt, weiss keiner..ausser das komischerweise z.b. Krebserkrankungen bei Kindern in den letzten Jahrzehnten stark ansteigen.

Von DDT sagte man ja auch in den ersten Jahrzehnten es sei völlig harmlos und um das zu zeigen sprühte man einen Pauseraum voller Schulkinder damit ein die gerade am Essen waren..es kippte keiner sofort tot um,also harmlos.

Was DDT aber anrichtet hat man dann nach einigen Jahrzehnten festgestellt….und so gesehen ist das noch immer so..

Man fällt nicht sofort tot um, also harmlos, was dann in einigen Jahrzehnten los ist, dann kann man immer noch sagen die Leute spinnen, es ist nicht bewiesen und wenn es sich garnicht mehr leugnen lässt dann sagt man halt..

“Tschuldigung, wer hätte das denn ahnen können. Wir machen ja Langzeitstudien zur Sicherheit nur einige Monate lang..was nach Jahrzehnten ist kann ja keiner wissen.”

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Anna Engelmaier

Ich arbeite und experimentiere mit Lebensmittel und Produkten mittels Radiästhesie (Pendel). Ich verwende Nevella schon seit einiger Zeit, weil ich konventionellen Zucker meide. Zufällig kam ich darauf, dass Nevella zum Kochen nicht geeignet ist. Es gäbe dazu eine ganze Geschichte, die ich mir jetzt aber erspare. Welche Reaktionen entstehen hier beim Erhitzen ?

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Hennii

@Anna Engelmaier: Das kann ich nicht sagen. Laut Website (Originaltext: Mit Nevella kann man aufgrund der hohen Hitzestabilität und granulierten Konsistenz kochen, backen und Süßspeisen zubereiten. Die Qualität und Stabilität von Nevella ermöglicht eine vielseitige Anwendung bei der täglichen Essenszubereitung für die Familie und bei der Süßung von Getränken) ist Kochen möglich. Ich selbst habe Nevella nicht in der Küche.

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Lukas Meier

Frage, wenn sie pendeln und ja wohl eher die Natur bevorzugen, warum denken sie das ein chemisch veränderter Zucker der nun Chlor enthält und schwer abbaubar ist und kaum erforscht ist, eine bessere Wahl ist als Zucker?

Würden sie einfach so ein neues Medikament bereitwillig schlucken von dem gesagt wird es sei harmlos,aber man hat es ja nur einige Monate getestet und sie nehmen es nun als Dauermedikation für Jahre zu sich?

Sicher, Zucker ist nicht ideal..aber man muss ja keinen Zucker nehmen und dann stattdessen ‘vollkommene’ Lebensmittel.

Wie sieht es bei ihnen mit gehärteten Fetten aus, würden sie die essen? Sind ja jahrzehntelang als harmlos gehandelt worden bis man merkte das sie zu hohen Cholesterin und Blutfettwerten führen, zu Ablagerungen in den Arterien und ein Antioxidantienräuber sind…

Die sind seit etwa 100 Jahren auf dem Markt, erst jetzt wird vollkommen über die Gefährlichkeit des gehärteten Fettes aufgeklärt das ja auch aus naürlichem Fett besteht aber Wasserstoffatome zugefügt werden.

Beim Zucker kommt nun Chlor dazu…

Süßstoffe wie Cyclamate und Saccharine sind ja auch schon seit Jahrzehnten im Gespräch dass sie mitverantwortlich sind verschiedene Krankheiten zu beschleunigen.

In etwa 60 Jahren dürfte man dann wissen was Sucralose für gefährliche Wirkungen hat da man die ersten Berichte in den kommenden 20-30 Jahren für Humbug abstreiten wird und das auch so lange wie möglich tun wird um Profit zu machen.

http://www.web-job-gesundheit.de/kunstliche-susstoffe-splenda-sucralose-nutrasweet-aspartam-sacharin-gefahrlich-fur-die-gesundheit/kunstliche-susstoffe-splendasucralose-nutrasweetaspartam-sacharin-gefahrlich-fur-die-gesundheit.html

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